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Deutsch am GR

LESEN, DENKEN, SCHREIBEN...

Sprache ist das wesentliche Element zur Verständigung in unserer Lebenswelt.

Das Fach Deutsch nimmt im Unterricht eine besonders bedeutende Stellung ein. Sprache begegnet uns überall: in Medien, Literatur, Alltag, Politik und Wissenschaft und eröffnet den Zugang zu Literatur und kultureller Bildung.
Wer Sprache sicher beherrscht, kann Zusammenhänge erfassen, eigene Gedanken überzeugend formulieren und sich aktiv in gesellschaftliche Diskurse einbringen. 
Das Fach vermittelt grundlegende Kompetenzen für alle Fächer und ist die Grundlage für gelingende Kommunikation.

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich sicher, differenziert und kreativ auszudrücken sowie Texte kritisch zu erschließen und zu reflektieren.

Deshalb werden im Deutschunterricht die Kommunikationsfähigkeit, das kritische Denken, das Textverständnis sowie die Schreib- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler geschult.

Dies geschieht über die vier Kompetenzbereiche

  • Sprechen und Zuhören
  • Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen
  • Schreiben
  • Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren.

Grundlage des Unterrichts ist der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Freistaat Bayern sowie die Orientierung an den Werten und Traditionen der deutschen Sprach- und Literaturlandschaft im Kontext der Bundesrepublik Deutschland.

Methodische Ausrichtung

Der Unterricht ist abwechslungsreich und schüleraktivierend gestaltet.

Der Deutschunterricht an unserem Gymnasium ist kompetenzorientiert und abwechslungsreich gestaltet. Die zentralen Bereiche Lesen, Schreiben, Sprechen und Zuhören werden gezielt miteinander verknüpft und systematisch gefördert.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit an literarischen und sachbezogenen Texten, die sowohl analytisch als auch kreativ erschlossen werden. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei ihre Lesekompetenz ebenso wie ihre Fähigkeit, eigene Texte strukturiert zu planen, zu verfassen und zu überarbeiten.

Neben der gemeinsamen Textarbeit spielen kreative Schreibformen, szenische Interpretationen, Diskussionen und Präsentationen eine wichtige Rolle. Auch digitale Medien werden gezielt eingesetzt, um einen reflektierten und kompetenten Umgang mit Sprache in der modernen Kommunikationswelt zu fördern.

Mündliche Kompetenzen werden durch Gespräche, Präsentationen und Diskussionen gestärkt. Unterschiedliche Sozialformen sowie der sinnvolle Einsatz digitaler Medien unterstützen ein individuelles und kooperatives Lernen.

So trägt der Deutschunterricht wesentlich zur sprachlichen Sicherheit, zur Persönlichkeitsentwicklung und zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei.

Inhalte und Kompetenzen

Im Deutschunterricht setzen sich die Lernenden mit vielfältigen Themen und Textformen auseinander:

  • Lesen und Interpretieren literarischer Texte aus verschiedenen Epochen
  • Analysieren von Sachtexten und Medienbeiträgen
  • Verfassen eigener Texte – informierend, argumentierend und kreativ
  • Reflexion über Sprache, Grammatik und Stil
  • Entwicklung von Lese- und Präsentationskompetenz

Dabei erwerben die Schülerinnen und Schüler zentrale Fähigkeiten wie Textverständnis, Ausdrucksvermögen, Argumentationsfähigkeit und Medienkompetenz.

Beitrag zur Persönlicheitsbildung

Das Fach Deutsch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung.

Es stärkt die Fähigkeit, Gedanken präzise zu formulieren, andere Perspektiven nachzuvollziehen und sich eine eigene fundierte Meinung zu bilden. Die Auseinandersetzung mit Literatur eröffnet zudem neue Sichtweisen auf Mensch und Welt.

So trägt der Deutschunterricht entscheidend dazu bei, junge Menschen zu sprachlich versierten, urteilsfähigen und kulturell gebildeten Persönlichkeiten zu entwickeln, die sich sicher und verantwortungsbewusst in unserer Gesellschaft bewegen können.

Deutschbeiträge aus dem Schulleben

Bundesweiter Vorlesetag und Theaterfahrt für die Fünftklässler

„Wohin man seinen Kopf dreht, sieht man nur Schnee und Eis und Eis und Schnee und Schnee und Eis.“ So beginnt Ulrich Hubs Theaterstück „An der Arche um acht“, doch die Langeweile und Unzufriedenheit dreier Pinguine mit ihrer monotonen Winterwelt sollten bald vergehen. Denn Gott lässt eine Sintflut über die Welt kommen, der zwei Pinguine über eine Einladung auf die Arche Noah entkommen können. Was aber soll das Schicksal des dritten Pinguins sein?
Dieses unterhaltsame Theaterstück eignete sich perfekt für den bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2025. Mit Hilfe der Tutoren aus den zehnten Klassen konnte dieser am Gymnasium Rohr für die Fünftklässler mit Leben gefüllt werden. Auf ganz unterschiedliche Weise lasen die Tutoren in verteilten Rollen vor, stellten dazwischen Fragen und hatten passende Spiele und Präsentationen vorbereitet. So konnten sie mit ihren Klassen zwei schöne Vorlesestunden verbringen und dabei auch selbst den Wert des Vorlesens sowie manchmal sogar des szenischen Spiels erfahren.
Bestens vorbereitet waren nun alle Schüler samt Tutoren auf die Theaterfahrt nach Regensburg ins Antoniushaus zur Aufführung eben dieses Stücks, wo sie ein humorvolles und doch tiefgründiges Schauspiel erwartet hätte. Am 9. Januar 2026 jedoch, dem Tag der Theaterfahrt, war die Umgebung der Pinguine auch unsere Realität geworden und so hieß es leider für uns alle „Schnee und Eis und Eis und Schnee…“: Der gemeinsame Ausflug musste aufgrund ungünstiger Witterung und damit verbunden einem schulfreien Tag leider ausfallen. Bestimmt wartet aber in ihrer Schullaufbahn noch so mancher Theaterbesuch auf die Fünftklässler!

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Nicht nur die Fünft- und Zehntklässler, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen erfuhren in ungefähr demselben Zeitraum bei der Vorbereitung auf den Vorlesewettbewerb „die Superkraft“ des Lesens. Unter diesem Motto stand der diesjährige Wettbewerb, für den die Schülerinnen und Schüler eifrig Bücher wälzten, passende Textstellen auswählten und flüssiges sowie nuancenreiches Lesen übten. Nachdem in diesem Schuljahr in den Klassen 6a, 6b und 6c jeweils eine Klassensiegerin ermittelt worden war, fand Anfang Dezember in der wunderschönen Atmosphäre des Prager Saals der Schulentscheid statt. Angefeuert von den Klassenkameraden lasen Lena Tausch („Hotel der Magier“ von Nicky Thornton), Emilia Stengel („New Dragon City“ von Mari Mancusi) und Mona Treutinger („Zauberkätzchen“ von Sue Bentley) aus ihren selbst gewählten Werken der Jury vor. Diese bestand aus den Deutschlehrern Herrn Bawidamann, Frau Eder, Herrn Dr. Michna und Herrn Schneider sowie der Vorjahresschulsiegerin Johanna Heining (7a) und Frau Mayerhofer von der Schulbibliothek. In der zweiten Leserunde folgte das Vorlesen eines unbekannten Textes, wofür Passagen aus dem „satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“ von Michael Ende auf dem Programm standen. Die Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich als tolle Unterstützer zeigten, gönnten den Klassensiegerinnen eine kurze Pause, indem sie den Titel des Buches entschlüsselten und damit die Lektüre schon etwas erleichterten. Im Anschluss meisterten die drei Mädchen ihre Leseaufgabe dann hervorragend und nach einer kurzen Beratungspause konnte die Jury Emilia Stengel als Schulsiegerin verkünden. Wir wünschen Emilia viel Erfolg beim Kreisentscheid in Kelheim!