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Neues Prüfungskonzept im musischen Zweig vorgestellt
Erstelldatum16.04.2026
Neues Prüfungskonzept am musischen Zweig
Der musische Zweig des Gymnasiums Rohr ist seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil des Schulprofils. Um die musikalische Ausbildung weiter zu stärken und zugleich Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte organisatorisch zu entlasten, wurde ein neues Prüfungskonzept entwickelt. Dieses wird bereits seit dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2025/26 umgesetzt.
Schulleiterin Julia Niedermaier und Fachleiter Daniel Harlander, die das Konzept vorstellten, betonen, dass damit keine Absenkung des Anspruchsniveaus verbunden sei. Vielmehr gehe es um klarere Strukturen und eine engere Verzahnung von Unterricht und Prüfung. Ziel ist es, das individuelle Musizieren stärker in den Mittelpunkt zu rücken.Kern der Reform sind einheitliche Prüfungsformate für alle Schülerinnen und Schüler – unabhängig davon, wo der Instrumentalunterricht stattfindet. Die bisherigen Klassen- und Gruppenvorspiele entfallen. Stattdessen wird pro Halbjahr ein zentraler Vorspieltermin durchgeführt. Dabei werden zwei Stücke präsentiert: eines aus der Originalliteratur des jeweiligen Instruments sowie ein frei gewähltes Werk, etwa aus den Bereichen Pop oder Filmmusik. Die Stückauswahl wird im Vorfeld geprüft, um ein angemessenes Niveau sicherzustellen.Ergänzt wird das Instrumentalvorspiel durch ein verpflichtendes Vorsingen oder Vorsprechen, einschließlich eines auswendig vorzutragenden Pflichtstücks. Auch das Rezitieren von Texten ist Bestandteil des Prüfungsformats. Die Vorbereitung erfolgt im regulären Musikunterricht, der künftig einen verstärkten Fokus auf Stimmbildung, Sprecherziehung und Bühnenpräsenz legt.
Neu ist zudem die Einbeziehung einer Mitarbeitsnote aus dem Instrumentalunterricht. Rückmeldungen zu Motivation, Mitarbeit und individuellem Lernfortschritt ersetzen die bisherigen Gruppenvorspiele und ermöglichen eine kontinuierlichere Leistungsbewertung. Die Gesamtnote setzt sich künftig aus den Bereichen Vorspiel, Singen, Sprechen und Mitarbeit zusammen. Die Schule erwartet durch das neue Konzept mehr Transparenz, eine spürbare Entlastung für alle Beteiligten sowie eine verbesserte Planungssicherheit.






